Oft von BetreuerInnen gefragte Fragen

Camps vor Ort

Das variiert etwas, aber als Faustregel kannst du von etwa 60 TeilnehmerInnen und einem Schlüssel von etwa 8:1 ausgehen. Auf 60 TeilnehmerInnen setzen wir also für gewöhnlich 8-9 BetreuerInnen ein.

Das ist ganz unterschiedlich. Meistens haben wir etwas mehr Jungs als Mädchen und ein sehr breites Altersspektrum. Die Interessen der TeilnehmerInnen drehen sich häufig (aber bei weitem nicht immer) irgendwie um IT. 

Innerhalb der Woche versuchen wir, Alter und Interessen etwas zu bündeln. Das Interesse wird dabei über den (von den TeilnehmerInnen selbst gebuchten) IT-Kurs gebündelt, das Alter bündeln wir ein wenig über die Zimmereinteilung und die Freizeit-Einheiten.

Was bedeutet das für dich? Du solltest mit allen Altersstufen irgendwie zurecht kommen, du hast aber in der Woche selbst nicht mit allen Altersstufen gleichermaßen zu tun.

P.S.: Wir haben übrigens hier eine Übersicht der Herkunftsorte unserer TeilnehmerInnen angelegt. Damit du einen Eindruck davon bekommst, woher unsere TeilnehmerInnen eigentlich kommen.

Die TeilnehmerInnen sind jeweils eine Woche (manche auch länger) vor Ort. BetreuerInnen (und LeiterInnen) arbeiten aber länger, beliebt sind Blöcke á zwei oder drei Wochen. Danach ist man meist recht kaputt und hat Lust auf Ruhe und Entspannung.

Du kannst aber auch gerne länger bei uns arbeiten, dann idealerweise in mehreren Blöcken. Also zum Beispiel zwei Wochen am Stück, dann eine Woche Pause, anschließend nochmals drei Wochen am Stück. Oder 2+1. Oder 3+3. Oder ... naja, du hast das Prinzip verstanden.

Klar. Gib uns einfach im Anschreiben und beim Bewerbungsgespräch durch, an welchen Terminen du grundsätzlich Zeit hättest. Dann suchen wir uns daraus dann den idealen Einsatz für dich und für uns raus. 

Übrigens: Je mehr, desto besser (für unsere Planungsflexibilität).

Das hängt von vielen Faktoren ab. Du kannst natürlich mitreden, je gleichgültiger dir aber dein Einsatzort ist, desto einfacher machst du uns die Planung. Wir haben nämlich die Schwierigkeit, für jedes Team genügend Frauen/Männer, alte Hasen, IT-/Freizeit-BetreuerInnen, Erste-Hilfe-Cracks, Stimmungskanonen, SportlerInnen und so weiter und so fort zu finden.

Wenn du aber sagst, dass du unter gar keinen Umständen nach (zum Beispiel) Hohegeiß willst, weil du nämlich allergisch auf Hallenbäder bist und du Angst hast, in Hohegeiß das Haus-eigene Hallenbad aufsuchen zu müssen, dann werden wir darauf natürlich Rücksicht nehmen.

Ach ja: Spesen übernehmen wir, sodass sich dein Einsatzort nicht auf dein Budget auswirkt.

Klar doch!

Es gibt eine Schulung im Vorfeld der Camps, bei der wir BetreuerInnen und LeiterInnen auf alles mögliche vorbereiten. Da gibt's zum Beispiel organisatorische Infos, sehr viel Inspiration für unterschiedlichste Aktivitäten und Spiele, rechtliche und auch moralische Informationen, Hilfestellungen für verschiedene (typische) Situationen, gegebenenfalls auch eine Auffrischung für deine Erste-Hilfe-Kenntnisse und natürlich ganz viel Möglichkeit, die anderen Leute aus deinem Team kennenzulernen.

Es gibt darüber hinaus auch noch jede Menge Leitfäden, die wir zusammengestellt haben. Darin ist etwa festgehalten, was von dir als Freizeit-BetreuerIn erwartet wird, welche Möglichkeiten du als IT-BetreuerIn hast und was Zimmerbetreuung bedeutet.

Und im Übrigen sind in jeder Camp-Woche alte Hasen mit am Start, an die du dich natürlich auch wenden kannst.

Ja, die gibt es. Im Vorfeld der Camps (meist irgendwann Ende Mai, Anfang Juni) treffen wir uns für ein Wochenende, wo du die wichtigsten Infos nochmals geballt erhältst. Es gibt darüber hinaus auch immer mal wieder die Möglichkeit, Zusatzschulungen zu besuchen — die sind meist über das Jahr verteilt und mit einem Treffen der BetreuerInnen verbunden.

Normalerweise ist natürlich relativ.

Aber ganz grundsätzlich: Es gibt fixe Essenszeiten (vom Haus vorgegeben — wir werden bekocht!), nach denen wir uns richten müssen. Wenn du Zimmerbetreuung machst, weckst du also vor dem Frühstück die TeilnehmerInnen. Am Vormittag wie am Nachmittag finden dann die eigentlichen IT-/Freizeit-Inhalte in "Schienen" statt. Das heißt, die Hälfte der TeilnehmerInnen ist den halben Vormittag in ihren IT-Kursen (mit immer gleichem/r IT-BetreuerIn), die andere Hälfte ist parallel in der Freizeit, wo sich die Freizeit-BetreuerInnen um die TeilnehmerInnen kümmern. Für die zweite Hälfte des Vormittags wird gewechselt. Und am Nachmittag wiederholt sich das Spiel. Die Abendgestaltung machen die Teams dann unter sich aus — hier gibts zum Beispiel die Möglichkeit, Großgruppenspiele durchzuführen oder Workshops anzubieten.

Sonntag reisen die TeilnehmerInnen an und werden auf die Zimmer verteilt, Samstag reisen sie wieder ab. Dazwischen sorgen wir für spannende IT-Inhalte, abwechslungsreiches Freizeit-Programm und sehr viel gute Stimmung (siehe auch: Wie sieht so ein "normaler" Tag am ComputerCamp aus?). Alle TeilnehmerInnen und BetreuerInnen bleiben also von Sonntag bis Samstag vor Ort.